Die kurze Antwort: White Port, wenn Sie es leicht und trocken mögen — Ruby, wenn es fruchtiger sein darf. Tawny gehört nicht ins Glas, und warum, steht weiter unten.
White Port — der Klassiker aus Porto
In Portugal ist Port Tonic fast immer ein weißer. Der White Port ist trockener als sein Ruf, hat eine klare Säure und lässt dem Tonic Raum. Das Ergebnis schmeckt nach Aperitif und nicht nach Dessert.
Wenn Sie nicht wissen, womit anfangen: hiermit.
Ruby — die kräftigere Variante
Der Ruby bringt dunkle Beerenfrucht mit und färbt den Drink rosarot. Er ist süßer und schwerer als der White, und er verträgt weniger Tonic — sonst kippt das Glas ins Limonadenhafte.
Für alle, die Port Tonic schon kennen und etwas Kräftigeres wollen.
Warum kein Tawny
Ein Tawny hat seine Aromen jahrelang im Fass entwickelt — Nuss, Karamell, Dörrobst. Das Chinin im Tonic arbeitet gegen genau diese Noten. Was bleibt, ist ein Getränk, das weder nach Tawny noch nach Aperitif schmeckt.
Der Tawny ist zu schade dafür, und er ist besser dran ohne. Wie man ihn stattdessen trinkt, steht hier.
Das Mischungsverhältnis
Ein Teil Portwein auf zwei Teile Tonic. Also 60 ml Port auf 120 ml Tonic.
- Mehr Tonic macht den Drink leichter und bitterer — gut bei Hitze.
- Mehr Port bringt die Süße nach vorn — gut zum Abend.
Beim Ruby lohnt es sich, näher an eins zu drei zu gehen, weil er mehr Zucker mitbringt.
Welches Tonic
Ein neutrales, trockenes Tonic. Kräftig aromatisierte Sorten mit Holunder oder Zitrusgras überdecken den Portwein — dann hätten Sie auch Weißwein nehmen können.
Und viel Eis. Nicht zwei Würfel, sondern ein volles Glas: Je kälter das Getränk bleibt, desto langsamer verwässert es.
Die Garnitur
Zitrone zum White, Orange zum Ruby. Eine Scheibe genügt, ausgedrückt wird nichts. Wer mag, gibt einen Zweig Rosmarin oder Minze dazu — beides passt besser zum White als zum Ruby.
Und wenn es fertig gemischt sein soll
Das komplette Rezept mit Schritt-für-Schritt-Anleitung steht in unserem Port-Tonic-Rezept.